| Band: | Fahnen wurden vielfach mit Bändern geschmückt |
| Banderole: | Langes, schmales Stoffstück, wird häufig am Anfang eines Demonstrationszuges eingesetzt (heute anderer Ausdruck für Spannband) |
| Blasonierung: | Fachgerechte Beschreibung eines Wappens |
| Blutfarbe: | Rote Fahne (hohes Gericht) |
| Bürgerfahne: | Die Fahne welche dem Bürger zur Benützung freisteht |
| Entweihung einer Fahne: | Wird gemacht um das Missfallen gegenüber einer Nation auszudrücken |
| Fahnenschwingen: | Brauchtum wobei die Fahne geschwungen, hochgeworfen und wieder gefangen wird |
| Fahnenweihe: | Feierliche Übergabe einer Fahne |
| Feld: | Hintergrund bei Wappenschild oder Fahne |
| Friedensfahne: | Mit Fahnen den Willen zum Frieden ausdrücken |
| Gebetsfahne: | Bei Buddhisten übliche, hochrechteckige Fahne auf denen Gebete stehen (hiervon wurden die Knatterfahnen abgeleitet). Diese Fahne wird bis zur vollständigen Verwitterung dem Wind ausgesetzt und der Überzeugung nach werden die Gebete damit dem Himmel zugetragen. |
| Genealogie: | Ahnenkunde |
| Gerautet: | Schräg kreuzende Romben (z.B. Bayern - blau/weiss) |
| Geschacht: | Quadrate wie Schachbrett |
| Gösch: | Bugflagge bei Schiff (vorne beim Schiff) |
| Hängefahne: | 90° gestellte Fahne mit Befestigung oberhalb des Sujets. Meistens bei Strassendekorationen verwendet |
| Heckfahne: | Am Heck (hinten beim Schiff) gehisste Flagge (Hauptfahne). Dies ist die Nationalität des Schiffes |
| Helmzier: | Auf mittelalterlichem Helm angebrachte Figur |
| Heraldik: | Wappenkunde |
| Hissen: | Fahne aufziehen |
| Hissfahne: | Fahne welche aufgezogen oder aufgepflanzt (aufgestellt, oder in die Erde eingesteckt) werden kann. Befestigung auf der linken Seite |
| Karabinerhaken: | Haken (mit Feder versehen) zur Befestigung einer Fahne an einem Mast |
| Krönlein: | Ausdruck für Fahnenspitze |
| Landesfarben: | Farben der Nationalflagge ohne Zeichen resp. Sujet |
| Liek: | Weisser Saum in dem eine Leine eingenäht wird (Besatzband) |
| Metall: | In der Heraldik (Wappenkunde) für Gold (gelb) und Silber (weiss) |
| Nagelung: | Feierlichkeit, bei der die Fahne an eine Holzstange genagelt wird |
| Niederholen: | Herunterholen der Fahne vom Mast (Gegenteil von hissen) |
| Oriflamme: | Französischer Ausdruck für Flagge |
| Proportion: | Im Verhältnis gemessenes Fahnentuch (in der Schweiz quadratisch, sonstige Nationen vielfach 2:3) |
| Quasten: | Zotteln oder über hartem Kern (z.B. Holzkugel) herunterfallende Metallfäden |
| Quartier: | Kleines Quadrat oder Rechteck im oberen linken Eck einer Fahne in dem meistens eine Abbildung vorhanden ist |
| Rangordnung: | Bei einem öffentlichen Aufzug oder bei der Beflaggung muss auf den Rang resp. die Reihenfolge geachtet werden. |
| Ring: | Der eingenähte Ring oben in einem Warn- und Windsack verhindert das Zusammenfallen |
| Rückseite: | Die Rückseite der Fahne stimmt meistens spiegelbildlich mit der Vorderseite überein |
| Salut: | Abgezählte Kanonenschüsse zur Begrüssung der Fahne |
| Schwenkel: | Verlängerung der Fahnenpartie (im Mittelalter sehr beliebt) |
| Spitze: | Viel verwendete Bekrönung einer Fahnenstange (Lanzenform) |
| Südkreuz: | Resp. Kreuz des Südens. Sternenbild der südlichen Hemisphäre. Auf Fahnen viel verwendeter Bestandteil (Australien, Neuseeland etc.) |
| Trikolore: | Fahne dreifarbig gestreift (bikolore = zweifarbig) kommt von französischer Nationalflagge |
| Vexillologie: | Fahnenkunde vom lat. "vexillum" (von Kreuzstab herunterhängendes Stoffstück - altrömisches Heer) |